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Unsere Probleme von heute

Staatsverschuldung & Steuern

  • Hohe Schulden bleiben: Laut IWF steigen die öffentlichen Schulden weltweit mittelfristig weiter. Dass Staaten „alles zurückzahlen“ ist nicht das Ziel – entscheidend ist, ob sich Schulden tragfähig finanzieren lassen (Wachstum vs. Zins, Primärsaldo, Glaubwürdigkeit der Fiskalpolitik). Wenn Zinsen länger über dem Wachstum liegen, braucht es Konsolidierung (Ausgabenbremsen/Steuerbasis verbreitern).

  • Demografie drückt: Alterung erhöht Ausgaben (Renten, Gesundheit, Pflege). Die EU-Projektionen zeigen bis 2070 steigende altersbezogene Kosten – nicht dramatisch überall, aber in mehreren Ländern deutlich. Das erhöht den Druck auf Budgets und damit wahrscheinlich auch auf Abgaben/Beitragssätze, selbst wenn die gesamtstaatliche Steuerquote nicht überall steigt.

  • Steuerniveau heute: Über die OECD hinweg ist die Steuerquote 2023 im Schnitt leicht gesunken (33,9 %), mit großen Unterschieden zwischen Ländern. Das unterstreicht: automatische „immer höhere Steuern“ sind kein Gesetz – aber die Anreize durch Demografie sprechen eher für mehr als weniger Abgaben, wenn Reformen ausbleiben.

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