Warum Uschi Glas in den rechten Arm „geimpft“ wurde und ihr Pflaster am linken Arm hatte

Der Journalist Reitschuster schreibt dazu:

„Es wurde bekannt, dass die vermeintlichen „Impfbilder“ der Schauspielerin Uschi Glas, mit denen das Gesundheitsministerium die Impfwilligkeit bei den Menschen steigern will, gestellt sind. Dieses wurde insbesondere deshalb offensichtlich, weil auf den Bildern der Eindruck erweckt wird, Glas sei am rechten Arm geimpft, das „Impfpflaster“ dann aber am linken Arm zu sehen war. Was wäre hier die Aufgabe, die man von einem Faktenfinder erwartet? Dass er über diese Bild-Manipulation aufklärt und sie verurteilt.

Was macht stattdessen Correctiv? In einem langen Beitrag stellen die selbst ernannten „Faktenfinder“ die Sache so dar, als sei ein Bildbetrug die normalste Sache der Welt. Unter anderem wird darin Uschi Glas wie folgt zitiert: „‘Ein solches Video in einem bereits geöffneten Impfzentrum zu drehen, sei logistisch gar nicht möglich‘, sagte die Schauspielerin: ‘Deshalb haben wir in einem Impfzentrum gedreht, bevor es geöffnet wurde.‘ Das Plakat-Foto, das sie mit dem Pflaster am linken Arm zeigt, sei Wochen später gemacht worden. ‘Daher sind meine Haare da auch länger.’“

Bei den sonst so strengen Sittenwächtern, die sonst überall mit dem Zeigefinger gegen Regierungskritiker vorgehen, ist hier nicht einmal der Ansatz eines kritischen Hinterfragens zu sehen. Vielmehr liest sich der Artikel wie eine Rechtfertigung der Manipulation – und ist eine Ohrfeige für diejenigen, die sie anprangern. Das unglaubliche Fazit der „Faktenchecker“: Sie verurteilen nicht die Bild-Manipulation, sondern diejenigen, die darüber berichten. Ihr Urteil über diese Berichte: „Fehlender Kontext“. Das bedeutet laut Correctiv-Angaben: „Etwas ist irreführend oder pauschalisierend. Weil wichtige Informationen und Details fehlen oder weggelassen werden, entsteht ein falscher Eindruck. Ein (korrektes) Zitat wurde aus dem Kontext gerissen und kann deshalb falsch verstanden werden.“

In die Irre führen also diejenigen, die über staatliche Irreführung aufklären?

Unfassbar. Und was für eine Selbstentlarvung.

Das „Recherchebüro“ hat eine illustre Geschichte. Einer der Männer, dessen Namen im Zusammenhang mit Correctiv auftaucht, ist der Gerhard-Schröder-Vertraute und Sozialdemokrat Bodo Hombach, der bis zu seinem Rückzug aus dem Recherchebüro in der Correctiv-Ethikkommission saß. Hombach ist Vorsitzender des Vorstands der Brost-Stiftung, die Correctiv zwischen 2014 und 2016 mit mehr als drei Millionen Euro förderte. Correctiv wird von diversen anderen Unterstützern mit Millionen-Spenden ausgestattet, etwa George Soros’ Open Society Foundation, Google, Facebook, Deutsche Telekom etc.

Mich erinnern die selbsternannten Wahrheitsfinder an kommunistische Kaderorganisationen, die dafür zuständig waren, den „richtigen“ Blick auf die Welt zu indoktrinieren: Vorwärts immer, rückwärts nimmer, die Perspektive immer gleich, stramm links. Sieht man sich die „Faktenchecks“ des „Recherchebüros“ an, fällt sofort eine gähnende Einseitigkeit auf: Man erhält dort den Eindruck, nur Nicht-Linke würden falsche Nachrichten verbreiten.

Fehler machen alle Menschen und auch alle Medien. Sie sich nur bei den einen rauszupicken und groß aufzublasen, sie bei den anderen aber mit dem Mantel des Schweigens zu übergehen, ist nichts anderes als Manipulation.“

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