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⚔️ Gedanken am 11. Juni

Licht, Liebe und wahres Gebet – Eine Heilung durch Mitgefühl

Eine Kugel aus Licht – und das wahre Gebet beginnt

Der renommierte Kinderarzt und Nahtodforscher Dr. Melvin Morse berichtet von einer außergewöhnlichen und tief bewegenden Erfahrung. Eine Frau, die am nächsten Tag wegen einer harmloseren Form von Hautkrebs operiert werden sollte, war in der Nacht zuvor von starker Angst und Unruhe geplagt. Der Gedanke an die Krankheit, an den Eingriff, an die Unsicherheit ließ sie nicht zur Ruhe kommen.

Inmitten dieser inneren Not geschah etwas Unerwartetes:
Eine leuchtende Kugel aus Licht, erfüllt von Liebe und Frieden, erschien in ihrem Zimmer. Von Ehrfurcht erfüllt, begann sie zu beten – so, wie sie es kannte: bittend, flehend, verzweifelt.

Doch dann sprach das Lichtwesen zu ihr. Seine Worte veränderten ihr Leben – und möglicherweise ihren Körper:

„Was du bisher für Beten gehalten hast, war in Wahrheit Klagen.
Jetzt bitte ich dich: Sende all das Licht und die Liebe,
die du gerade empfängst, deinem schlimmsten Feind.“

Vergebung und Licht – die tiefste Form spirituellen Betens

Die Frau gehorchte – obwohl es ihr schwerfiel. Sie stellte sich den Menschen vor, der ihr am meisten wehgetan hatte, und begann, diesem Licht, Liebe und Heilung zu senden. Und was dann geschah, beschreibt sie so:

„Es war, als ob mein Segen an einem Spiegel abprallte
und vervielfacht zu mir zurückkehrte.
Ich fühlte, wie jede Zelle meines Körpers von Licht durchdrungen wurde.“

Dann sagte das Lichtwesen zu ihr:

„Jetzt hast du zum ersten Mal in deinem Leben gebetet.“

Am nächsten Morgen ging sie zur geplanten Operation – doch der Arzt konnte keine Spur von Krebs mehr finden. Er war verschwunden.

Wahres Gebet heilt – nicht durch Worte, sondern durch Öffnung

Diese Geschichte ist ein kraftvoller Hinweis darauf, dass wahres Beten nicht im Bitten, sondern im Geben besteht. Nicht in der Angst, sondern in der Liebe. Nicht in der Trennung, sondern im Mitgefühl – sogar gegenüber denen, die uns verletzt haben.

Wenn wir bereit sind, Liebe dorthin zu schicken, wo unser Herz sich verschlossen hat,
beginnt die wahre Heilung – für andere, und für uns selbst.

Tempelarbeit: Die heilende Kraft des Metta-Gebets

„Alles, was wir freiwillig geben, kehrt zu uns zurück.“

Heute lade ich dich ein, eine einfache und kraftvolle Metta-Meditation durchzuführen – jene Form des liebevollen Gebets, die dem entspricht, was das Lichtwesen der Frau lehrte.

  1. Setze dich ruhig hin, schließe die Augen, atme tief und sanft.

  2. Rufe liebevoll dich selbst in Erinnerung. Sage innerlich:

    „Möge ich in Frieden leben.
    Möge ich gesund sein.
    Möge ich glücklich sein.
    Möge ich frei sein.“

  3. Dann denke an jemanden, den du liebst, und sende ihm dieselben Worte.

  4. Nun denke an einen neutralen Menschen – z. B. einen Nachbarn oder Verkäufer.

  5. Schließlich denke an jemanden, mit dem du Schwierigkeiten hattest – und sage auch zu ihm:

    „Mögest du in Frieden leben.
    Mögest du gesund sein.
    Mögest du glücklich sein.
    Mögest du frei sein.“

Verweile einige Minuten in der Stille danach. Spüre, was sich in dir verändert hat.

Abschließende Betrachtung

Wahres Beten ist keine Bitte, sondern ein Geschenk.
Es öffnet Türen – in anderen und in uns selbst.
Es heilt das Herz, das sich trennt, und macht es wieder ganz.

Mögest du heute entdecken,
dass wahres Beten nicht aus der Angst spricht,
sondern aus der Liebe.
Und mögest du erkennen:

Wenn du Licht gibst,
fließt es durch dich hindurch –
und heilt dich zuerst.

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