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⚔️ Gedanken am 14. Juli

Gabriel – Die Stärke Gottes und die Überwindung der Angst

Die rechte Seite unseres Weges

Es gibt Zeiten im Leben, in denen wir uns innerlich verirrt fühlen. Wir strengen uns an, geben unser Bestes – und doch scheint die Verbindung zu Liebe und innerem Frieden unterbrochen. Unsere Arbeit fühlt sich mechanisch an, unser Alltag leer oder beschwert. Häufig ist die Ursache tiefer als gedacht: Angst hat sich unbemerkt eingeschlichen und lenkt uns von unserem eigentlichen Pfad ab.

In solchen Momenten lohnt es sich, innezuhalten – und sich an einen der großen göttlichen Helfer zu wenden: Gabriel, dessen Name bedeutet „Stärke Gottes“.

Gabriel steht an der Südlichen Pforte unseres Körpertempels – auf der rechten Seite unseres Körpers. Diese symbolische Toröffnung ist nicht nur ein Bild, sondern ein energetischer Zugangspunkt, über den wir Licht und Führung empfangen können.

Wenn wir uns ängstlich, blockiert oder entmutigt fühlen, dürfen wir genau dort – in der rechten KörperhälfteGabriel rufen. Er ist der Lichtträger, der die göttliche Botschaft in unser Herz bringt und uns hilft, die lähmende Kraft der Angst zu überwinden.

Die Gegenwart Gabriels spüren

Wann immer du bemerkst, dass du nicht aus Liebe, sondern aus Angst handelst, dass du zweifelst, dich klein machst oder dein Tun nicht mehr als Dienst am Leben empfindest – richte deine innere Aufmerksamkeit bewusst auf deine rechte Seite. Stelle dir dort eine leuchtende Tür oder ein Tor vor: das Südliche Tor deines Körpertempels.

Dann sprich innerlich oder laut:

„Gabriel, Stärke Gottes, ich rufe dich.
Nimm meine Ängste, wie ich sie dir darbringe.
Erfülle mich mit Klarheit, Mut und Hingabe,
damit ich die Gaben Gottes in mir entfalten kann –
zum Wohl meiner Familie, meiner Gemeinschaft und aller Wesen.“

Dieses Gebet ist kein Wunsch an eine ferne Macht, sondern ein Eintritt in den Raum heilender Verbindung. Gabriel antwortet nicht immer mit Worten – oft zeigt sich seine Gegenwart als ein Gefühl von Weite, Wärme, Licht oder stiller innerer Kraft.

Die Templerarbeit: Ein bewusster Morgen im Licht Gabriels

„Großer Geist, Erzengel Gabriel, Schutzengel und ihr Wesen des Lichts, deren strahlende Gegenwart unseren Weg erhellt – gedankt sei euch an diesem schönen Juhmorgen für meine zunehmende Bewusstheit.“

Beginne den Tag mit einigen ruhigen, loslassenden Atemzügen. Komme bei dir an. Lasse Gedanken vorbeiziehen wie Wolken. Spüre deinen Körper, deinen Atem, deinen inneren Raum. Dann richte deine Aufmerksamkeit auf deine rechte Seite – das Südliche Tor.

Verweile dort – still, empfänglich, lauschend.

Spüre, ob sich dort Enge oder Druck zeigen – Zeichen deiner Ängste.
Oder ob sich Weite, Wärme, Licht zeigen – Hinweise auf Gabriels Nähe.

Bringe ihm in dieser Stille alle Ängste dar, die du gestern Abend oder im Laufe der Nacht erkannt hast – und auch jene, die heute neu zu Bewusstsein kommen.

Bitte Gabriel, dich von diesen Fesseln zu befreien, damit deine Lebensaufgabe klar und liebevoll aus dir herauswirken kannnicht als Last, sondern als Ausdruck deiner Seele.

Fazit: Stärke empfangen, um zu dienen

Die Kraft Gottes ist nicht eine Macht, die zerstört – sondern eine, die aufbaut, heilt und erhebt. Gabriel, der Bote und Helfer an unserer Seite, erinnert uns daran, dass wahre Stärke nicht im Widerstand liegt, sondern im Loslassen der Angst und im Vertrauen in den göttlichen Strom.

Jeder Tag ist eine Gelegenheit, aus der Dunkelheit der Angst ins Licht der Liebe zurückzukehren. Und jedes Mal, wenn wir unsere Ängste bewusst dem Licht übergeben, wird unser Inneres freier, unser Wirken klarer – und unser Leben zu einem Dienst am Ganzen.

„Gabriel, du Stärke Gottes –
leite mich heute durch die rechte Pforte des Lichts
in den Fluss meiner wahren Bestimmung.“

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