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📯 MEIN WEG ZUR ABSOLUTEN FREIHEIT (Vorabdruck)

Amerikas heimlicher Krieg: Meilensteine
im Kampf gegen die Freiheit

1970: Krieg gegen das organisierte Verbrechen (RICO Act)
In den 1970er Jahren wurde der RICO Act verabschiedet, offiziell mit dem Zweck, kriminelle Organisationen wie die Mafia zu bekämpfen. Das Gesetz gab der Regierung das Recht, Bürger zu verhaften und ihren Besitz zu beschlagnahmen, wenn der Verdacht einer Vereinigung oder Verschwörung bestand, um mehr als einmal eine als ungesetzlich erachtete Handlung zu begehen.
Obwohl das Gesetz selten zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens eingesetzt wurde, hatte es ausgezeichnete Ergebnisse bei der Anklage von Personen, die nur geringfügige Verstösse begingen, wie Broker, religiöse Führer oder Drogendealer.
Häufig wurden gewöhnliche Geschäftsleute zu Opfern, die unwissentlich gegen eines der vielen künstlich geschaffenen Delikte verstiessen, die keine Opfer ausser denen hatten, die sie begingen und damit in die Falle des Staates tappten.
Beispiele:
Eine verdeckte Polizistin, die sich als Prostituierte ausgibt und den Verkehr behindert, führt dazu, dass das Auto eines Fahrers beschlagnahmt wird, der sie aufforderte, von der Strasse zu gehen. Die Begründung lautet: Prostitution ist Teil des organisierten Verbrechens. Die Tatsache, dass es sich um eine verdeckte Polizistin handelte, ist unwichtig. Ein Weg zur Rückgabe des beschlagnahmten Eigentums ist nicht vorgesehen, und ein Gerichtsurteil ist nicht erforderlich, um Vermögenswerte zu beschlagnahmen.
Verrückte religiöse Gruppen wie die Davidianer in Waco, Texas, wurden umzingelt und mit Flammenwerfern, Panzern, Hubschraubern und schwerer Artillerie angegriffen. Frauen und Kinder verbrannten in den Flammen. Das FBI musste zugeben, vor einem Untersuchungsausschuss gelogen zu haben. Die Verantwortlichen für die Operation wurden befördert.
Es gibt viele weitere Beispiele für den Missbrauch dieses Gesetzes, die viele Kapitel und Bücher füllen könnten. Es sind keine Romane, sondern echte Ereignisse!
1980 und 1990: Der Drogenkrieg
In den 1980er und 1990er Jahren wurden neue Gesetze erlassen, die die Beschlagnahmung von Eigentum und Bargeld ermöglichten, wenn auch nur entfernte Verbindungen zu Drogen hergestellt werden konnten. Jugendliche, die heimlich Marihuana im Haus ihrer Grossmutter rauchen, fĂĽhrten zur Beschlagnahmung des Hauses. Geldwäsche-Gesetze ermöglichen es, Autofahrer auf Interstate-Highways anzuhalten, zu durchsuchen und grössere Bargeldsummen zu beschlagnahmen. Die BegrĂĽndung? Das Bargeld könnte dazu verwendet werden, Drogen zu kaufen…
In vielen Fällen wurde Geld ohne rechtfertigenden Grund beschlagnahmt. Oft handelte es sich um versteuertes Geld, das ordnungsgemäss in den Büchern aufgeführt war. Es gab keine Drogen oder Hinweise auf Verbrechen. Trotzdem: Das Geld wurde beschlagnahmt, von Highway-Polizisten, und nie zurückgegeben. Diese Gelder fliessen in die Polizeikassen, aus denen dann die nächste Party oder der Kauf von Pornofilmen finanziert wird. Kein Richter möchte sich mit solchen Fällen befassen.
Ein weiteres Beispiel: Donald Scott, Besitzer einer grossen Ranch in Kalifornien, hatte eine Marihuana-Pflanze auf seinem GrundstĂĽck, die von einem bezahlten Polizeispitzel gepflanzt worden war. Bei der Durchsuchung seines Hauses wurde er erschossen. Die Polizei konnte am Ende nicht einmal die Marihuana-Pflanze vorweisen. Vielleicht wurde sie ja im Polizeirevier geraucht. Die Ranch wurde dennoch beschlagnahmt.
Die Beschlagnahme auf diese Weise ist zur wichtigsten Einnahmequelle für die Polizeibehörden geworden. Weitere haarsträubende Beispiele aus der Praxis des Drogenkrieges könnten viele Bücher füllen.
Fast zwei Millionen Menschen sitzen in US-Gefängnissen, weil sie beim Handel mit verbotenen Drogen erwischt wurden, ganz gleich welcher Art, oft auch nur beim Besitz oder Konsum.
2001: Der Krieg gegen den Terror
Der Patriot Act von 2001 ermöglicht Verhaftungen ohne Haftbefehl oder Recht auf einen Anwalt. Verhaftete müssen nicht darüber informiert werden, wessen sie verdächtigt werden oder warum sie verhaftet wurden. Öffentliche Diskussionen über Terrorismus, Warnungen an mögliche Opfer solcher Schnellverfahren oder die Suche nach vermissten Personen sind kriminelle Handlungen.
Geheime Militärgerichte, Folter und heimliche Hinrichtungen sind möglich. Es ist eine Situation entstanden, in der unschuldige Menschen zu Opfern werden, ohne dass jemand davon erfährt. Die Rechte der Verdächtigen werden ausser Kraft gesetzt, ohne jede Form von öffentlicher Kontrolle.
Die Ăśberwachung und Bespitzelung von BĂĽrgern hat ein Ausmass erreicht, das selbst die dĂĽstersten Vorahnungen Orwells ĂĽbertrifft. Das Rechtssystem hat seine Unschuld verloren und wird zunehmend zur Waffe der UnterdrĂĽckung. Willkommen in einem „freien“ Land!

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