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Der Donau Templer Pilgerwege (Jakobsweg Donau)

Geistliche Übungen für unterwegs

Ein Templer-Pilgerweg sollte nicht nur aus Kilometern bestehen. Er braucht innere Ordnung.
Morgens: ein kurzes Gebet um Führung.
Während des Gehens: eine Stunde Schweigen.
Mittags: Lesung eines geistigen Textes.
Abends: Rückblick auf den Tag.
Am Ziel: Dank und Erneuerung des eigenen Vorsatzes.

Der Pilger fragt sich jeden Tag:
Was muss ich loslassen?
Wovor fürchte ich mich?
Wem soll ich dienen?
Wo ist mein innerer Tempel beschädigt?
Was will Gott heute von mir?

Der Donauweg als Kreuzfahrer- und Pilgerachse

Die Donau war im Mittelalter eine der großen Verkehrsachsen Europas. Wer aus Bayern oder Österreich Richtung Ungarn und weiter nach Konstantinopel zog, folgte oft dem Donauraum.

Eine mehrtägige Templerroute könnte daher lauten:
Passau – Linz – Melk – Wien – Hainburg – Bratislava.

Das wäre ein großer „Kreuzfahrerweg des Ostens“. Er erinnert daran, dass viele Pilger und Kreuzfahrer nicht nach Westen, sondern nach Südosten zogen: über Ungarn, den Balkan und weiter Richtung Heiliges Land.

Für einen heutigen Templer wäre diese Route ein Weg der Ausrichtung: nicht Flucht aus der Welt, sondern bewusster Schritt in die Verantwortung.

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