Die USA fliegen innerhalb von 24 Stunden mehr als 10 000 Personen aus Kabul aus

Das ist passiert: 28 Flugzeuge des amerikanischen Militärs hätten rund 10 400 Menschen ausser Landes gebracht, teilte das Weisse Haus mit. Im selben Zeitraum hätten ausserdem 61 Maschinen internationaler Partner rund 5900 Menschen evakuiert. Seit dem Start der Evakuierungsmission Mitte August hätten die Vereinigten Staaten insgesamt rund 37 000 Menschen entweder selbst aus Afghanistan ausgeflogen oder deren Ausreise ermöglicht. Zu den neusten Entwicklungen

Das ist die Haltung der Taliban: Eine Verlängerung der Evakuierungsmission westlicher Staaten in Afghanistan über den 31. August hinaus wird von den Taliban abgelehnt. Sollten sich die USA dennoch dazu entscheiden, werde das «Konsequenzen» haben, kündigte ein Sprecher der Taliban an. Zum Bericht

So ordnen wir es ein: 1 Billion Dollar haben allein die USA in den letzten 20 Jahren in den Krieg, die Sicherheit, die Aufrüstung und die wirtschaftliche Entwicklung Afghanistans gesteckt. Eine Lehre aus dem Debakel müsste die ehrliche Rechenschaft über erreichte und unerreichte Ziele der Aufbauhilfe in Staaten mit schwachen Strukturen sein.  Zum Kommentar

So war es in Kabul früher: Die siebziger Jahre bedeuteten für Kabul eine Atempause im Konflikt mit den Grossmächten. Die afghanische Hauptstadt war damals eine friedliche und freundliche Stadt mit einem schillernd bunten Basar sowie zahlreichen Gotteshäusern und Weinkellereien. Viele Fremde gab es nicht, aber die wenigen waren willkommen und wurden freundlich aufgenommen.  Zum Bericht

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