Franziskus sagte Treffen mit Kyrill ab
Einen Papstbesuch in Kiew hält Franziskus selbst für aktuell nicht friedensdienlich. Das erklärte Franziskus in einem Interview mit der argentinischen Zeitung „La Nación“, das am Donnerstagabend veröffentlicht wurde. Sein Verhältnis zum russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I., der den Ukraine-Krieg rechtfertigt, bezeichnete der Papst in dem Interview als „sehr gut“, ohne auf dessen Haltung zu Putins Krieg einzugehen. Er bedauere, dass der Vatikan ein zweites Treffen mit dem Patriarchen, das für Juni angesetzt war, habe absagen müssen: „Aber unsere Diplomatie war sich darüber im Klaren, dass ein Treffen zwischen den beiden zu diesem Zeitpunkt zu viel Verwirrung führen könnte.“
