✠✠✠✠✠✠ ASTO TEMPLER-BLOG ✠✠✠✠✠✠

⚔️ Gedanken am 24. September

Raphael – Heiler Gottes und Wächter des Westlichen Tores

Der kosmische Wechsel

Mit der Drehung des kosmischen Rades von Süden nach Westen, vom Sommer zum Herbst, übergibt der Erzengel Gabriel die Fackel an Raphael. Dieser Engel, dessen Name im Hebräischen „Heiler Gottes“ bedeutet, ist der Begleiter unserer Reise in die zunehmende Dunkelheit des Jahres.

Während das Licht schwindet, tritt Raphael hervor, um uns zu führen. Mit der geflügelten Schlange des Caduceus, des Stabes des Hermes, ist er verbunden – Symbol der Heilung, der Weisheit und des Ausgleichs der Gegensätze.

Raphael als Heiler und Lehrer

Raphael ist mehr als ein Engel der Heilung im körperlichen Sinn. Er ist der Befreier von Illusionen – jenen Schleiern, die uns von Gott trennen und uns hindern, unsere tiefsten Seelenkräfte zu verwirklichen.

Er ist zugleich der Schutzpatron der Wissenschaften und des Wissens. Seine Macht bringt das Verborgene ans Licht, macht das Unbewusste bewusst und führt die Finsternis in die Klarheit.

Für den Templer bedeutet Raphael: Er ist das Licht, das den inneren Schatten aufdeckt, nicht um zu zerstören, sondern um zu erlösen.

Templerarbeit

  • Atme ein paarmal bewusst loslassend und gleite langsam, geduldig in den Ort der Stille – das Allerheiligste deines Herzens.

  • Sprich ein stilles Dankgebet für deine allmähliche Erweckung.

  • Richte dann deine Aufmerksamkeit nach hinten, auf das Westliche Tor deines Körpertempels.

  • Rufe Raphael, den Heiler Gottes, den Wächter des Westlichen Tores.

  • Sitze in seiner Gegenwart, spüre seine Macht und bitte ihn, dir zu helfen, jene Elemente deines Unbewussten ans Licht zu bringen, die jetzt reif sind für ihre Entdeckung.

Setze deine Traumübungen fort und achte weiterhin auf synchronistische Ereignisse, die dir im Alltag begegnen – sie sind Raphaels flüsternde Botschaften.

Fazit

Raphael, der Heiler Gottes, ist nicht nur Begleiter auf dem Pfad der Heilung, sondern auch der Hüter des Wissens und der Enthüller des Unbewussten. In der Zeit des Herbstes erinnert er uns daran, dass in der Dunkelheit das Licht verborgen liegt – und dass Heilung beginnt, wenn Wahrheit ans Licht kommt.

Non nobis, Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam.

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