Norbert Bartl schrieb mit kontroverses
Schluss mit Frieden seit 1945, wir haben also wieder Krieg in Europa … und im Schatten der Ukraine-News hat Peking Kriegsschiffe in Richtung Taiwan losgeschickt.
Ob Biden deswegen einen Krieg mit Chinas Kommunisten riskiert, die ihm und seinem missratenen Sohn Hunter die Dollar-Millionen vorne und hinten reingestopft haben?
Eher nicht, denke ich. So senil ist er nun auch wieder nicht. Zum Teufel mit Taiwan!
Zur Ukraine kann ich Ihnen kaum was sagen, was Sie nicht schon wissen – ausser einer Entdeckung, die ich aktuell gerade mache…
Sie glauben gar nicht, wie der Horror in der Ukraine seinen Schrecken verliert, wenn Sie nur weit genug weg sind!
In Bolivien reagieren die Menschen, egal welcher Nationalität, auf die TV-Bilder höchstens mit einem Schulterzucken … und bestellen das nächste Weissbier mit dem schönen Namen Prost, gebraut von deutschen Auswanderern in Santa Cruz.
Über Russland und die Ukraine weiss ich wenig, ausser dass ich da womöglich gar nicht hin will. Über den Krieg weiss ich auch nicht mehr.
Wer keine Ahnung hat, muss etwas mehr lesen. Das habe ich getan, in Medien, denen ich halbwegs traue. Putins eigentliche Stärke sei die Dummheit in Deutschland, schreibt Roland Tichy. Damit meint er vermutlich die der
Regierung in Berlin … und wer will ihm da widersprechen.
Einen guten Überblick habe ich bei Jürgen Elsässers Compact gefunden, hier seine wichtigsten Aussagen:
+ Der Angreifer ist, wie oft in der Geschichte beobachtet, nicht der Aggressor. Die Aggression geht von der NATO unter Führung der USA aus, die die Ukraine als Plattform gegen Russland nutzen wollen. Die NATO hat die Versprechen von 1989 gebrochen, sich nicht weiter nach Osten auszudehnen
+ Der Kommunismus heute ist unter Führung des Finanzkapitals nicht in Moskau wieder auferstanden, sondern in Brüssel – in Gestalt der EudSSR, ihrer ökosozialistischen Planwirtschaft, ihrer politischen Korrektheit, der Zerstörung traditioneller Werte von Christentum und Familie.
+ Russland verfolgt dagegen eine Politik, die de facto gegen diesen Neo-Kommunismus gerichtet ist, obwohl sie sich gelegentlich antifaschistisch gibt, um die aus dem Sieg über Hitler-Deutschland resultierenden patriotischen Gefühle zu stimulieren.
+ Ist Putins Intervention in der Ukraine erfolgreich (was keineswegs feststeht, siehe Afghanistan), würde ein neo-zaristischer Block aus Russland, Ukraine und Belarus entstehen, dem sich womöglich andere von der NATO bedrohten Staaten anschließen (Armenien, Moldawien/Transnistrien, Kasachstan, Syrien) und das
Ausläufer auch nach Südamerika (Kuba, Venezuela, Nicaragua) hätte. Sogar die Untersützung von Brasilien ist nicht ausgeschlossen – Bolsonaro hat noch vor einigen Tagen Putin seine Aufwartung gemacht.
+ Die erneute Spaltung der Welt in einen US-geführten und einen prorussischen Block, wenn auch mit entgegengesetzter Ideologie als 1945 bis 1989, wäre eine gute Nachricht. Der zerstörerische Globalismus käme zum Stillstand, und zwischen den Blöcken gäbe es Luft für Neutralismus und Eigenständigkeit.
Zur Erinnerung: In der Zeit des Kalten Krieges konnten Länder wie Österreich, Finnland, Schweden, Jugoslawien und Indien eigene Wege gehen. Auch Deutschland hatte damals mehr Souveränität als heute.
+ Deutschland darf sich nicht in einen Krieg gegen Russland hineinziehen lassen. Wenn es eine Lehre aus der Geschichte gibt, dann die:
Russen und Deutsche dürfen sich nie mehr gegeneinander hetzen lassen. Von ihrer Regierung dürfen Deutsche nichts erwarten. Gegen das Scholz-Baerbock-Regime muss eine neue Friedensbewegung aufgebaut werden, die Neutralität im aktuellen Konflikt, Inbetriebnahme von Nordstream-2, Abzug der US-Truppen und Austritt aus der NATO verlangt. Soweit Jürgen Elsässer…
Gut, da müssen Sie jetzt nicht mit allem einverstanden sein. Aber seine Aussagen sind mehr als eine Überlegung wert. Elsässers komplette Thesen lesen Sie hier .
