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Sicherheitslücken: Vatikan riskiert Verlust von Spenden und Strafzahlungen in Millionenhöhe

Britisches Unternehmen warnt den Vatikan vor Sicherheitslücken, die ie Cyberkriminalität begünstigen.
Britisches Unternehmen warnt den Vatikan vor Sicherheitslücken, die die Cyberkriminalität begünstigen.
(Rom) Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen wird der Vatikan vor Sicherheitslücken im Zusammenhang mit der Digitalisierung gewarnt. Ende Juli warnte eine auf Computersicherheit spezialisierte US-Firma den Vatikan, daß die Volksrepublik China Cyberspionage gegen den Heiligen Stuhl betreibt. Nun warnte eine britische Sicherheitsfirma den Vatikan: Der digitale Zahlungsverkehr des Kirchenstaates sei nicht ausreichend gegen Cyberkriminelle gesichert. Zudem riskiere der Vatikan Strafzahlungen wegen Datenschutzverletzungen in Millionenhöhe.

Das britische Technologieunternehmen Cybersec Innovation Partners (CIP), das in der Vergangenheit auch für die NATO tätig war, warnte in einem Schreiben Gianluca Gauzzi Broccoletti, den Sicherheitschef des Papstes, vor Sicherheitslücken auf den Internetseiten des Vatikans.

Der Heilige Stuhl verfügt über eine Vielzahl von Internetseiten. Da sei es verständlich, daß die Übersicht verlorengehe und nicht in allen Bereichen hohe Sicherheitsstandards gewährleistet würden. Der Vatikan riskiere jedoch viel, so das britische Unternehmen. Durch das Coronavirus werde der Zahlungsverkehr verstärkt in den digitalen Raum gedrängt. Das gelte für den Heiligen Stuhl auch im Zusammenhang mit dem Peterspfennig, der von den 1,3 Milliarden Katholiken geleistet wird, um die wohltätigen Werke des Papstes zu unterstützen und die Finanzierung der päpstlichen Verwaltung zu gewährleisten.

Während der Corona-Absperrungen sei es Cyberkriminellen über Sicherheitslücken gelungen, bei verschiedenen Unternehmen mehr als vier Milliarden Euro zu stehen. Auch der Vatikan könnte Opfer der

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