wieviel Geld du angeblich für ein „gutes Leben“ brauchst?
Was braucht es eigentlich, um in Österreich ein bescheidenes aber anständiges Leben zu führen? Die Dachorganisation der staatlich anerkannten Schuldenberatungen (ASB) zeigt das.
Jedes Jahr wird dafür ein „Referenzbudget“ erstellt, das zeigen soll, wie viel Geld man in etwa verdienen muss bzw. monatlich braucht, um am täglichen Leben ohne grobe Einschränkungen teilnehmen zu können. „Sie berechnen, was es wirklich braucht, um ein gutes Leben zu führen. Denn es geht nicht nur darum, finanziell zu überleben, sondern auch darum, am sozialen Leben teilhaben zu können“, erklärt die Dachorganisation der staatlich anerkannten Schuldenberatung (ASB).
Wie viel Gehalt bekommst du im Monat netto?
„Minimum an sozialer und kultureller Teilhabe“
Dabei werden Referenzbudgets für zehn verschiedene Haushaltstypen berechnet, die Annahmen sind dabei, dass man in einer Mietwohnung lebt und kein eigenes Auto hat. Auf regionale Unterschiede wird ebenfalls nicht eingegangen. „Ein Minimum an sozialer und kultureller Teilhabe“ ist in den Referenzbudgets allerdings inkludiert. Wie dieses „Minimum“ aussieht? „Es soll beispielweise damit möglich sein, hin und wieder auf einen Kaffee oder ins Kino zu gehen, ein Geschenk für Verwandte zu besorgen oder Freunde zu sich einzuladen“, heißt es seitens der ASB. Mit dem Geld könne man eben „ein bescheidenes, aber angemessenes“ Leben führen, fasst auch der Verein für Konsumenteninformationen (VKI) zusammen.
