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⚔️ Gedanken am 21. September

Klarträumen – Tore zu Mut, Freude und Gottesnähe

Ängste überwinden – Selbstvertrauen gewinnen

Das Klarträumen eröffnet uns einen Raum erhöhter Bewusstheit. In diesem Zustand können wir uns jenen Kräften stellen, die uns im Alltag verfolgen: Angst, Unsicherheit, Zweifel. Was wir im Traum überwinden, trägt seine Frucht auch in der Wachwelt. Denn der Klartraum wirkt oft wirklicher als das wirkliche Leben. Wer „dort“ mutig war, ist es auch „hier“. So wird das Traumreich zur Schule des Vertrauens und zur Werkstatt der Seele.

Spiel und Abenteuer der Seele

Doch nicht nur ernsthafte Läuterung geschieht im Klartraum – auch Freude und Abenteuer finden darin ihren Platz. Du kannst:

  • zum Mond fliegen,

  • die Weiten der Galaxis erforschen,

  • jede Rolle und jeden Archetypus „anprobieren“.

Es ist ein göttliches Spiel, das dich die Unendlichkeit deiner eigenen Möglichkeiten erfahren lässt.

Das Licht des Göttlichen

Am tiefsten und heiligsten aber sind jene Erlebnisse, die über jedes Bild hinausgehen: die numinosen Erfahrungen. Im Klartraum können sich Lichterfahrungen ereignen – Begegnungen mit einer Unfassbarkeit, die das Herz still und beseligend zurücklässt. Diese Lichterfahrungen sind wie ein Vorgeschmack auf das, was Mystiker aller Traditionen bezeugen: das Einswerden mit dem göttlichen Ursprung.

Templerarbeit

  • Gehe heute Morgen, wenn möglich, achtsam durch die frühherbstliche Natur.

  • Spüre die Veränderungen der Erde: die Farben der Blätter, die Düfte, den Wind auf deiner Haut, die kühle Luft.

  • Bedenke: Der Sommer ist vorbei. Alles ist Wandel, Fluss, Bewegung.

  • Vergegenwärtige dir die traumartige Natur des Lebens.

  • Fahre fort, nach Ungereimtheiten zu suchen und dich zu fragen: „Träume ich?“

  • Schreibe alle Träume nieder, an die du dich von der letzten Nacht erinnerst.

Fazit

Klarträume schenken uns Mut, Freude und Nähe zum Göttlichen. Sie zeigen: Der Mensch ist nicht Gefangener der Bilder, sondern Herr seines inneren Reiches. Wer dies erkennt, erwacht – im Traum und im Leben.

Non nobis, Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam.

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