Der grüne Vatikan
Papst Franziskus hat die Umweltwoche um ein Jahr verlängert und die Zeit bis zu einem ökologischen Triduum vom 20. bis 22. Mai 2021 zu einem „Laudato sì“-Aktionsjahr erklärt. Foto: epa ansa Giuseppe Giglia (ANSA)
Trotz leerer Kassen stürzt sich der Vatikan in einen Reigen globaler Aktivitäten, die alle das Ziel haben, Menschen unterschiedlicher Konfessionen und Religionen zum Gebet und zur Schärfung des Bewusstseins für die bedrohte Schöpfung zu mobilisieren. Papst Franziskus will der in eine ökologische Katastrophe galoppierenden Menschheit die Zügel anlegen. Viele Gläubige werden es nicht mitbekommen haben, dass ab dem 16. Mai zum fünften Jahrestag des Erscheinens der Umwelt-Enzyklika eine „Laudato sì“-Woche begonnen hat, eingeleitet durch eine Video-Botschaft des Papstes. Auch der Vatikan ist noch ganz auf virtuelles Agieren konzentriert. Doch am Sonntag hat der Papst nach dem Gebet des „Regina coeli“ diese Umweltwoche um ein Jahr verlängert und die Zeit bis zu einem ökologischen Triduum vom 20. bis 22. Mai 2021 zu einem „Laudato sì“-Aktionsjahr erklärt.
