✠✠✠✠✠✠ ASTO TEMPLER-BLOG ✠✠✠✠✠✠

Die Templer in Mailberg

Eine Kommende im Herzen Niederösterreichs

Ein verborgenes Kapitel der Ordensgeschichte

Mitten in den sanften Hügeln des niederösterreichischen Weinviertels liegt das malerische Örtchen Mailberg – heute bekannt für seine edlen Weine und sein stilvolles Schloss. Doch kaum jemand ahnt: Im 12. Jahrhundert war Mailberg ein bedeutender Standort des Templerordens.

Die Tempelritter errichteten hier eine Kommende, also eine regionale Ordensniederlassung, die nicht nur spirituellen, sondern auch wirtschaftlichen und militärischen Zwecken diente. Die Kommende in Mailberg wurde um 1146 gegründet und gehörte damit zu den frühesten Templerzentren in Österreich.

Von den Templern zu den Maltesern

Nach der Auflösung des Templerordens im Jahr 1312 übernahm der Johanniterorden (heute: Malteserorden) viele ihrer Besitzungen – so auch Mailberg. Das ehemalige Templerhaus wurde ausgebaut und erhielt im Laufe der Jahrhunderte seine heutige barocke Gestalt als Schloss Mailberg. Bis heute befindet es sich im Besitz des Malteserordens.

Mailberg heute – Wein, Geschichte und Stille

Das Schloss beherbergt heute ein Weingut, ein stilvolles Hotel und Veranstaltungsräume. Die umliegenden Weinberge sind berühmt für ihre Sortenvielfalt, insbesondere den Grünen Veltliner.

Wer durch die alten Mauern des Schlosses wandelt oder durch die Hügel wandert, begegnet den Spuren der Ritterorden – verborgen, aber lebendig.

Fazit

Mailberg ist ein stiller Zeuge der Templergeschichte in Österreich. Was einst ein Ort ritterlicher Disziplin und spiritueller Praxis war, ist heute ein Hort des Genusses und der Gastfreundschaft. Wer sich für die Spuren der Tempelritter interessiert, sollte diesen Ort unbedingt in seine persönliche Pilgerreise aufnehmen.

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