Lars, der Nimmersatt
Ein Templer-Blick auf die Steuerpolitik
Ein Ritter erkennt die Wahrheit nicht an den Worten, sondern an den Taten. Und die Taten unserer heutigen Herrscher in Politik und Finanzwesen offenbaren ein erschreckendes Bild: Lars, der Nimmersatt, ein Finanzminister im Gewand des modernen Leviathans, ist nie satt. Keine Billion reicht, kein Opfer ist groß genug, keine Abgabe zu hoch.
Die Last der Wenigen
Die nackten Zahlen sprechen eine Sprache, die nicht mehr wegdiskutiert werden kann:
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Die obersten 10 % der Bevölkerung tragen bereits 56 % des Steueraufkommens.
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Die obersten 25 % (Einkommen ab ca. 66.000 €) stemmen 77,3 % der Last.
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Die reichere Hälfte der Bürger (ab ca. 39.000 €) trägt 94 %.
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Und selbst das oberste 1 % liefert noch immer 23,6 % des gesamten Steueraufkommens.
Dies sind keine bloßen Statistiken. Dies ist ein Bekenntnis einer Nation, die ihre Leistungsträger bluten lässt – und dennoch von ihnen verlangt, noch mehr Blut, noch mehr Schweiß, noch mehr Opfer darzubringen.
Der neue Zehnt – ohne Maß und Gnade
In alter Zeit war es der „Zehnte“, der an die Kirche und an den König ging. Er war hart, aber er war berechenbar. Heute jedoch kennt die Gier der modernen Obrigkeit kein Maß mehr.
Der Templer fragt: Wann wird das Opfer der Wenigen genug sein?
Die Schuldenuhr tickt, eine Billion neue Lasten wurden geschaffen, und dennoch heißt es: „Es reicht nicht.“ Was für eine Regierung ist das, die niemals genug hat, die immer weiter fordert, bis die Starken in die Knie gehen?
Verantwortung statt Ausplünderung
Ein wahrer Führer, ein wahrer Hüter des Reiches, würde nicht nur die Einnahmen im Blick haben, sondern auch den Umgang mit den Ausgaben. Ein Ritter weiß: Wer sein Schwert ohne Maß schwingt, bringt Unheil über sich selbst. So ist es auch mit den Finanzen: Wer immer mehr nimmt, ohne Ordnung zu schaffen, wird das Volk in Knechtschaft und Aufruhr treiben.
Ein Ruf zur Gerechtigkeit
Der Templer erhebt seine Stimme: Gerechtigkeit bedeutet Maßhalten.
Es ist nicht gerecht, die Leistungsträger bis zur Erschöpfung zu besteuern, während Verschwendung und politischer Eigennutz die Früchte ihrer Arbeit auffressen.
Der Name „Lars, der Nimmersatt“ soll uns daran erinnern, dass Gier nicht nur im Kaufmann, nicht nur im Spekulanten, sondern auch im Herrscher hausen kann. Und dass Gier – ob in goldenen Palästen oder in den Ministerien – immer denselben Untergang bringt.
Schlusswort des Ritters
Nicht noch mehr Steuern, nicht noch mehr Schulden, sondern eine Rückkehr zur Verantwortung, zur Wahrheit und zur Gerechtigkeit kann unser Land retten.
Wer sich weigert, diesen Weg zu gehen, hat das Schwert des Volkes selbst gegen sich gezogen – und die Geschichte wird über ihn richten.
„Non nobis, Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam.“
