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Schluss mit staatlicher Abzocke

Aus Sicht vieler Bürger und auch mancher Ökonomen wäre es tatsächlich sinnvoller, den Fokus auf strukturelle Probleme im Geld- und Steuersystem zu legen, anstatt Bargeldnutzung zu beschränken.

1. Die „Abzocke“ durch hohe Mehrwertsteuer

Die Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) in Österreich liegt bei 20 %. Kritiker bemängeln:

  • Regressive Wirkung: Sie belastet einkommensschwache Haushalte prozentual stärker als wohlhabende, weil ein größerer Anteil ihres Einkommens für Konsum draufgeht.

  • Versteckte Steuer: Viele Menschen sehen nur den Endpreis, nicht den Steueranteil. Dadurch ist sie politisch leichter zu erhöhen.

  • Inflationsverstärker: In Zeiten hoher Inflation wirkt eine hohe Umsatzsteuer wie ein zusätzlicher Preistreiber.

2. Das Problem des Giralgeldes

Der größte Teil des Geldes im Umlauf ist Giralgeld – also Guthaben auf Bankkonten, die durch Kreditvergabe der Banken „aus dem Nichts“ geschaffen werden.

  • Funktionsweise: Banken benötigen nur einen kleinen Eigenkapitalanteil (Mindestreserve) und können ein Vielfaches als Kredit vergeben. Das neu geschaffene Geld existiert nicht als physische Münze oder Banknote, sondern nur als Buchung.

  • Kritik:

    • Es entsteht Schuldgeld: Jeder Euro Giralgeld ist mit einer Rückzahlungsverpflichtung plus Zinsen verbunden.

    • Inflationsgefahr: Ungebremste Kreditvergabe bläht die Geldmenge auf.

    • Abhängigkeit: Bürger und Staaten werden von privaten Banken abhängig, da diese das Gros der Geldschöpfung kontrollieren.

3. Fokus der Politik – und die Frage nach Prioritäten

Statt überhöhte Steuern oder ein fragiles Geldsystem zu reformieren, konzentrieren sich Regierungen oft auf sichtbare Maßnahmen, die leicht vermittelbar sind: Bargeldobergrenzen, verschärfte Kontrollen oder neue Gebühren.
Das wirkt nach außen wie konsequentes Handeln, ändert aber wenig am Kernproblem:

  • der enormen Umverteilung von unten nach oben,

  • dem strukturellen Zwang zu Verschuldung,

  • und der wachsenden Abhängigkeit von Banken und Staat.

Fazit:
Wer wirklich für wirtschaftliche Fairness und Stabilität sorgen will, müsste Mehrwertsteuer senken, Giralgeldschöpfung regulieren und Finanzströme transparenter machen – nicht das Bargeld einschränken, das für viele Menschen das letzte Stück finanzielle Selbstbestimmung darstellt.

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