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Geldwäsche auch in Österreich

Nach Panama und Paradies Papers werden seit gestern Abend internationale Recherchen zu einem neuen Leak publiziert: Die FinCEN-Files. 2100 Verdachtsmeldungen an die US-Geldwäschestelle FinCEN wurden Buzzfeed News zugespielt. Gemeinsam mit dem internationalen investigative Journalistennetzwerk ICIJ haben 400 Journalisten von 110 Medien in 88 Ländern die Dokumente ausgewertet. Auch Österreichische Banken scheinen mit mehr als 800 Überweisungen in den Geldwäscheverdachtsmeldungen auf. Gelder in der Höhe von über 1 Milliarde Dollar flossen von und nach Österreich. ORF und Profil haben mitrecherchiert.

In dem neuen Datenleak rund um die FinCEN-Files scheinen auch österreichische Banken auf. Mehr als 800 Überweisungen sind nach Österreich und von Österreich weg gegangen, es geht jedenfalls um mehr als eine Milliarde Euro. Am häufigsten erwähnt wird die Raiffeisen Bank. Und wie sich nun durch die internationale Recherche herausstellt, hat auch der Odebrecht-Bestechungs-Skandal in Lateinamerika Bezugspunke zu Österreich.

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