Mann ohne Maske von „Hilfssheriffen“ der Wiener Linien am Boden fixiert

Für Aufregung haben am Sonntag mehrere Handyvideos gesorgt, die zeigen, wie ein Mann von 3 Security-Männer der Wiener Linien am Boden fixiert wird. Der Mann soll sich geweigert haben, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auch Rassismus-Vorwürfe wurden laut.

Einige Zeugen des Vorfalls filmten mit und spielten die Videos der Gratiszeitung „Heute“ zu. Der Vorfall soll sich am Samstag gegen 17.40 Uhr in der U-Bahn-Station Westbahnhof ereignet haben. Ein Mann soll in der U-Bahn keinen vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz getragen haben.

Der Mann soll deshalb von 3 Mitarbeitern in der U-Bahn-Station mehrere Minuten lang auf den Boden gedrückt und an Hals sowie Genick gepackt worden sein. Mehrere Passanten sollen von einem weiteren Mitarbeiter weggeschickt worden sein. Zudem sollen die Securitys Passanten beim Filmen des Vorfalls gestört haben. Der Mann am Boden soll sich nicht gewehrt haben.

„Lasst ihn atmen“ schrie ein Rollstuhlfahrer, der den Vorfall miterlebt hat.
Auf weiteren Videos ist zu hören, dass die Mitarbeiter der Wiener Linien Passanten zum Weitergehen auffordern. „Ihr stört die Handlung“, ist auf den Aufnahmen zu vernehmen. „Ihr macht euch strafbar. Geht’s einfach weiter, bitte.“

Das ist ein Skandal. Die Übergriffe sind völlig unangemessen. Die Mitarbeiter trugen Bodycams. Die 4 haben nur vom „Hausrecht“ Gebrauch gemacht, meint die Gemeinde Wien. Das Bild erinnert an amerikanische Verhältnisse.

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