Papst ermutigt zu Engagement gegen Missbrauch in Orden
Die Menschenwürde ist „ein Geschenk Gottes“ und nichts, das man sich verdienen oder mit Gewalt erwerben kann.
Das schreibt Papst Leo XIV. in einer Botschaft an eine Konferenz der päpstlichen Anti-Missbrauch-Kommission. Gerade Orden und gottgeweihte Gemeinschaften seien in besonderer Weise dazu aufgerufen, die Menschenwürde ihrer Mitglieder zu achten. Die Konferenz beschäftigte sich mit dem Phänomen des Missbrauchs in kirchlichen Gemeinschaften.
Gerechtigkeit und Barmherzigkeit verbinden
Der Papst ermuntert dazu, weiter auf Prävention „von jeder Form des Missbrauchs“ und auf „Wege zu verstärktem Schutz“ zu setzen. Kirchliche Gemeinschaften und Orden sollten „immer mehr zu Orten von Vertrauen und Dialog werden, wo jede Person respektiert, gehört und wertgeschätzt wird“.
Leo rät zu einer Verbindung von Gerechtigkeit und Barmherzigkeit; seine Botschaft wurde an diesem Montag vom Vatikan veröffentlicht.
