Ausbreitung der Delta-Variante: Washington denkt an Impfpflicht für Bundesangestellte
Das ist passiert: Der amerikanische Präsident Joe Biden zieht ein Impfobligatorium für Bundesangestellte in Betracht. Danach müssten diejenigen ohne Covid-19-Impfung sich regelmässig testen lassen, eine Maske tragen, Abstandsregeln befolgen und wären Reisebeschränkungen unterworfen. Biden werde am heutigen Donnerstag in einer Rede weitere Schritte vorstellen, um mehr Amerikaner zu einer Impfung zu bewegen, erklärte das Weisse Haus. Zum Bericht

Darum ist es wichtig: Das Obligatorium wäre eine Wende in der Impfpolitik, die bisher auf Freiwilligkeit setzte. Sie spiegelt die zunehmende Unruhe der Regierung angesichts der Verbreitung der hochansteckenden Delta-Variante. Auch ausserhalb von Washington ist es ein Thema. Bereits am Montag verkündete Bill de Blasio, der Bürgermeister von New York, dass sich die 300 000 städtischen Angestellten bis am 13. September impfen oder wöchentlich testen lassen müssten.

So reagieren die Technologiekonzerne: Google und Facebook verlangen künftig von Mitarbeitern in den Vereinigten Staaten, die ins Büro zurückkehren wollen, einen Impfnachweis gegen das Coronavirus. An Plänen für andere Standorte weltweit werde gearbeitet. Google unterhält in Zürich den grössten Forschungssitz ausserhalb der USA mit mehr als 4000 Mitarbeitern. Es ist davon auszugehen, dass in den kommenden Wochen auch andere Technologie-Konzerne im Silicon Valley eine Impfpflicht einführen werden.Zum Bericht

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