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Ein Templer-Gedicht zu Weihnachten

Das Licht in der Nacht 

Die Erde ruht im Winterschlaf,
der Schnee bedeckt den stillen Pfad.
Ein Stern erwacht in dunkler Nacht –
ein König wird zur Welt gebracht.

Der Templer reitet durch das Tal,
sein Atem dampft, sein Blick ist fahl.
Doch in der Ferne, warm und klar,
leuchtet ein Stall – so wunderbar.

Kein Thron, kein Gold, kein Hofgeleit,
nur Liebe, Demut, Sanftbereit.
Ein Kindlein liegt in Windeln dort –
und ändert still der Zeiten Wort.

Er steigt vom Pferd, kniet nieder sacht,
vergisst das Schwert, die alte Schlacht.
Denn wer das Christkind einmal sah,
verneigt sich still – voll Ehrfurcht da.

O Weihnacht, Fest der heil’gen Ruh’,
du führst den Ritter still dazu,
dass Herz und Stahl in Einklang geh’n –
und Gottes Licht im Innern steh’n.

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