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Templerischer Blick auf die Forbes-Milliardärsliste

Wir haben uns die aktuelle Forbes-Milliardärsliste genauer angesehen, um zu verstehen, wo Vermögen geschaffen und wo es lediglich weitergegeben wird. Die Zahlen sprechen für sich:

  • 🌍 Weltweit sind 67 % der Milliardäre Selfmade-Milliardäre – sie haben ihr Vermögen selbst erarbeitet oder zumindest maßgeblich aufgebaut.

  • 🇩🇪 Deutschland hingegen hinkt hinterher: Nur jeder Vierte gehört zu dieser Kategorie. Der Rest lebt vor allem von Erbschaften und gewachsenen Strukturen. Gründe dafür sind leicht zu erkennen: die überbordende Bürokratie, die es schwer macht, neue Unternehmen zu gründen und mutig neue Wege zu gehen.

  • 🇺🇸 USA: Dort ist eine Firma in einem Tag gegründet – ganz ohne Notar und komplizierte Verfahren.

  • 🇷🇺🇨🇳 Russland und China führen die Liste an: Dort sind 97 % der Milliardäre Selfmade – beeindruckend in einer Welt, in der Kapital oft an Blutlinien gebunden ist.

Und während die Welt von Krisen und Unsicherheiten geprägt war, stieg das Gesamtvermögen aller Milliardäre im letzten Jahr um 13,4 %. Ein „gutes Jahr“ – allerdings nur für die Reichen.

Was sagt uns das als Templer?

Wir Templer sehen darin ein Zeichen der Ungleichheit unserer Zeit. Reichtum an sich ist nicht böse – er kann Werkzeug und Möglichkeit sein. Doch entscheidend ist, wie er erlangt wird und wofür er eingesetzt wird.

  • Erbschaft ohne Verantwortung kann träge machen.

  • Selfmade-Vermögen zeigt unternehmerischen Mut, aber es birgt auch die Gefahr des Hochmuts.

  • Wahrer Reichtum misst sich nicht am Gold, sondern an der Fähigkeit, zu dienen und das Gemeinwohl zu stärken.

Die Lehre aus den Zahlen

Die Bürokratie, die Unternehmertum hemmt, ist ein Spiegel unserer Gesellschaft: Sie hält Menschen zurück, die etwas wagen wollen. Gleichzeitig sehen wir, dass dort, wo Strukturen durchlässiger sind, unternehmerische Energie wächst – im Guten wie im Gefährlichen.

Für uns Templer ist klar: Reichtum verpflichtet. Wer ihn nur hortet, vergeudet ihn. Wer ihn als Werkzeug gebraucht – zur Linderung der Not, zur Förderung von Erkenntnis, zur Unterstützung wahrer Werte – der verwandelt ihn in einen Schatz, der über das Diesseits hinaus Bedeutung hat.

Fazit

Die Forbes-Liste zeigt eine Welt, die zwischen Erbe und Eigenleistung schwankt. Doch ob geerbt oder geschaffen: Die eigentliche Frage lautet nicht, wer wie viel hat, sondern: Wofür wird es eingesetzt?

Wir Templer erinnern daran: Jeder Reichtum ohne Demut und Dienst am Höheren bleibt leer. Die wahre Bilanz eines Lebens wird nicht von Forbes gezogen – sondern vom Licht der Ewigkeit.

Datensatz

Land der Staatsbürgerschaft Vererbte Summe Selfmade total Gesamtsumme Vererbt Selbst gemacht
Russland 4 135 139 3 % 97 %
China 14 417 431 3 % 97 %
Vereinigtes Königreich 6 51 57 11 % 89 %
Tschechische Republik 2 9 11 18 % 82 %
Kanada 17 59 76 22 % 78 %
Niederlande 3 10 13 23 % 77 %
Israel 10 29 39 26 % 74 %
Vereinigte Staaten 240 637 877 27 % 73 %
Japan 13 31 44 30 % 70 %
Indonesien 9 21 30 30 % 70 %
Australien 15 33 48 31 % 69 %
Taiwan 19 36 55 35 % 65 %
Zypern 4 7 11 36 % 64 %
Hongkong 24 42 66 36 % 64 %
Irland 4 7 11 36 % 64 %
Griechenland 6 10 16 38 % 63 %
Singapur 17 28 45 38 % 62 %
Truthahn 13 18 31 42 % 58 %
Philippinen 7 9 16 44 % 56 %
Thailand 10 11 21 48 % 52 %
Schweiz 22 20 42 52 % 48 %
Malaysia 10 9 19 53 % 47 %
Norwegen 9 8 17 53 % 47 %
Indien 117 93 210 56 % 44 %
Brasilien 33 26 59 56 % 44 %
Frankreich 28 22 50 56 % 44 %
Schweden 26 19 45 58 % 42 %
Saudi-Arabien 7 5 12 58 % 42 %
Südkorea 21 15 36 58 % 42 %
Italien 46 26 72 64 % 36 %
Belgien 8 3 11 73 % 27 %
Mexiko 16 6 22 73 % 27 %
Spanien 26 9 35 74 % 26 %
Deutschland 129 42 171 75 % 25 %
Alle 935 1903 2838 32,95 % 67,05 %

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