Der unfehlbare Papst Paul VI.

Er schrieb den katholischen Paaren vor, dass Sie vor, bei und nach dem Geschlechtsverkehr, die Empfängnis nicht verhüten dürfen. Verboten sei jede Handlung, die „sich entweder in Voraussicht oder während des Vollzuges des ehelichen Aktes oder darauf folgend … die Verhinderung der Fortpflanzung zum Ziel setzt.“

Natürlich verwendete der Papst nicht so „schmutzige“ Worte wie Geschlechtsverkehr oder gar Sex. Er wählte Worte wie „ehelicher Akt“, „liebende Vereinigung“ oder „Geschenk der ehelichen Liebe“.

In seiner Enzyklika befürchtete er. „Der Mann könne durch die „Anwendung empfängnisverhütender Mittel … die Achtung vor der Frau verlieren und sich … dahin verirren, sie einfach als Werkzeug selbstsüchtiger Befriedigung und nicht mehr als seine Gefährtin zu betrachten, der er Achtung und Liebe schuldet“.
Das war allerdings lang bevor bekannt wurde, dass viele Geistliche sich in die Kinderschändung „verirrt“ haben.

Wir erinnern uns noch, an den Rat eines Moraltheologen in der Vatikan-Zeitung „Osservatore Romano“ vor 30 Jahren, der die Verwendung eines Präservativs nur dann erlaubte, wenn man vorne ein Loch macht. Das war kein Witz.
Dieser Rat wurde nur noch von dem Verbot übertroffen, dass einem Ehepartner verbot bei seinem HIV positiven Partner ein Präservativ zu verwenden. Eigentlich hätte man diesen Mann sofort verhaften und vor ein Gericht stellen müssen. Aber das liesse der Vatikan ganz bestimmt nicht zu.

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