✠ Blog des ALTEN SOUVERÄNEN TEMPLER ORDENS (ASTO) ✠

Gedanken am 10. April

Ein altes Sprichwort lautet: »Wie schnell du auch rennst,
deinen Füßen kannst du nicht weglaufen.« Ein anderes
Sprichwort drückt den gleichen Gedanken etwas anders aus:
»Wohin du auch gehst, dort bist du.« Du nimmst dein Ich
überallhin mit, in jede Situation, und erschaffst aus den
Bildern deiner Vergangenheit die Bedeutung von allem, was
dir widerfährt, und allem, was du siehst.

Tempelarbeit:
Wenn dein Ich im Laufe des heutigen Tages auf irgendwelche
Situationen wertend oder gereizt reagiert, lasse die Gelegenheit,
dich verletzt und/oder wichtig zu fühlen, einfach verstreichen.
Dann überlege dir, aufweichen Menschen oder welches Ereignis
aus deiner Vergangenheit du in Wirklichkeit gerade dabei warst
zu reagieren. Sprich die Affirmation: »Ich bin bereit, mich von der
Vergangenheit zu befreien. Ich wähle die Freiheit.«
Verweile für ein paar Minuten im Gebet der Sammlung, im Ei
aus Licht oder in der Shamatha-Vipassana-Meditation.

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