✠ Blog des ALTEN SOUVERÄNEN TEMPLER ORDENS (ASTO) ✠

Gedanken am 27. Juni

Die Natur ist ein geweihter Raum, der die Kraft hat, uns aus
unserem kleinen Geist heraus- und in den Großen Geist
Gottes hineinzuziehen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann es
von großem Vorteil für dich sein, im Freien zu beten oder zu
meditieren. Du kannst überall beten, sogar in der U-Bahn,
aber sobald du dich an einem Ort befindest, der sich für dich
heilig anfühlt, hast du bereits mit Gott Verbindung aufgenommen.
Warum also die Verbindung, die dir die Schönheit
langer Sommertage und der balsamische Duft lauer Mondnächte
anbieten, nicht bewußt weiter vertiefen?

Tempelarbeit:
Meditiere heute wenn möglich im Freien. Lasse die Augen offen
und beginne damit, daß du dich der entspannenden Empfindung
des Lichts hingibst, das von oben herabscheint. Als nächstes spüre
die Energie von Mutter Erde unter deinen Füßen. Atme jetzt das
herabstrahlende Licht und die aufsteigenden Energien ein und
lasse sie in deinem Herzen zusammenkommen. Atme die schöpferischen,
liebenden Kräfte von Himmel und Erde, die von deinem
Herzen gesegnet worden sind, wieder aus. Lasse jeden Aushauch
wie eine sanfte Liebkosung über die ganze Schöpfung streichen.
Diese Übung erleichtert es dir, dich in das Fenster zwischen den
Welten zu setzen, wo es am leichtesten ist, mit deinem Schutzengel
zu kommunizieren.

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