Der Ansturm auf die türkisch-griechische Grenze vor einem Jahr und die Sorgen vor einer neuen Flüchtlingskrise

Vor einem Jahr öffnete der türkische Präsident Erdogan die Grenzen Richtung Europa für ausreisewillige Migranten. Griechenland reagierte an der Grenze zum Erzfeind schnell und entschlossen. Für Athen ging es um mehr als nur die Flüchtlingsfrage.

Das ist der Hintergrund: In Europa war die Sorge vor einer Wiederholung der Flüchtlingskrise von 2015 gross. Die EU solidarisierte sich demonstrativ mit Griechenland. Dass es aus jenen Kreisen in Europa, die in der Schuldenkrise das Land am lautesten kritisiert hatten, nun als «Frontstaat» besonderen Zuspruch erfuhr, entbehrte nicht einer gewissen Ironie.

Das sagt die EU-Innenkommissarin: «Man sollte Migration nicht als etwas latent Gefährliches und Toxisches darstellen», betont Ylva Johansson. Nach Ansicht der Schwedin hat die EU die Krise im vergangenen Jahr in den Griff bekommen.

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