Franziskus bekräftigt nach Warnung seines Vorgängers Gültigkeit des Zölibats

Papst Franziskus hat mit einem generellen Bekenntnis zum Zölibat auf die eindringlichen Warnungen seines Vorgängers Benedikt XVI. vor einer Aufweichung des Ehelosigkeitsgebots geantwortet.
Papst Franziskus hat mit einem generellen Bekenntnis zum Zölibat auf die eindringlichen Warnungen seines Vorgängers Benedikt XVI. vor einer Aufweichung des Ehelosigkeitsgebots geantwortet. Allerdings könnte es künftig Ausnahmen für katholische Pfarrer in besonders entlegenen Weltgegenden geben, ließ Franziskus am Montag über einen Sprecher erklären. Benedikt XVI. hatte in einem gemeinsam mit dem erzkonservativen Kardinal Robert Sarah verfassten Buch die „ständige Infragestellung“ des Zölibats angeprangert.

Während das zölibatäre Leben in der lateinischen Teilkirche der römisch-katholischen Kirche für die Priester seit 1073 verpflichtend ist, gilt dies in den mit Rom unierten katholischen Ostkirchen sowie in den orthodoxen Kirchen nur für Bischöfe und Mönche sowie für Priester, die zum Zeitpunkt der Weihe unverheiratet sind.

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