Gedanken am 31. Mai

Wahre Schlichtheit besteht nicht in der Verwendung bestimmter
äusserer Formen, sondern im Verzicht auf jede
Übertreibung, in der Beibehaltung geisdicher Demut und
darin, unsere materielle Umgebung so zu gestalten, dass sie
unmittelbar notwendigen Zwecken dient, auch wenn sie zugleich
von Anmut, Symmetrie und Schönheit charakterisiert
sein mag.
– Book of Discipline der Gesellschaft der Freunde

Tempelarbeit:
Gedankt sei Dir, Göttliche Mutter, dafür, dass Du mir hilfst,
an diesem schönen Frühlingsmorgen den Garten meines
Lebens von allem Unkraut zu befreien. Ich flehe Uriel an
und die Engel der Klarheit, mir zur Einsicht zu verhelfen,
dass Disziplin nicht bedeutet, auf Dinge zu verzichten, die
ich zum Glücklichsein brauche, sondern für das, was ich
habe, dankbarer zu sein – was in sich schon das Glück ist.
Geistliche Demut ist keine falsche Bescheidenheit, sondern
die lautere Freude eines achtsamen Herzens, das in Dir
Geborgenheit gefunden hat.
Verweile für ein paar Minuten im Gebet der Sammlung oder in
der Shamatha-Vipassana-Meditation. Dann richte deine Aufmerksamkeit
auf den Raum, der sich unmittelbar vor dir befindet
– auf das Ostliche Tor deines Körpertempels. Rufe die Gegenwart
Uriels an und bitte um Klarheit und Aufklärung darüber, wie du
dein Leben vereinfachen könntest. Sitze still und warte auf eine
Antwort.

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