Was ein Nobelpreisträger zur Kirche sagt

Anton Zeilinger meint: „Die Kirche hat viel zu viel historischen Ballast zu tragen.
Sie tut mir direkt leid. Sie hat sich soviel aufgelastet an Definitionen, Festlegungen, Dogmen und Regeln, dass praktisch keine Bewegungsfreiheit mehr existiert, und diesen gordischen Knoten muss sie irgendwann einmal zerschlagen.

Es muss viel mehr Freiheit für den Einzelnen geben, um sich zu überlegen, wie weit er wirklich die als Dogmen und Verhaltensregeln festgelegten Gesetze akzeptiert oder nicht.
Ich glaube, da schränkt man viel zu sehr ein.

Rituale und Mystik gehören ganz wesentlich dazu. Sie sind für mich eine wichtige Komponente des Katholizismus.
Die Kirche sollte aber viel mehr Denkfreiheit geben. Ich glaube, dass das letztlich auch im Interesse der Kirche wäre.“

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