✠ Blog des ALTEN SOUVERÄNEN TEMPLER ORDENS (ASTO) ✠

Gedanken am 7. September

Einer der Helden meiner Jugendzeit war Aldous
Huxley, dessen Buch Die Pforten der Wahrnehmung mir das
innere Universum erschloß. Ein anderer war der draufgängerische
Errol Flynn. Seine Autobiographie enthielt von den
bezauberndsten Blüten romantischer Phantasie bis hin zu
einem schroffen und oft brutalen Individualismus alles, was
einen echten Abenteuerroman ausmacht. Ganz besonders
faszinierte mich eine Textstelle, in der er in allen Einzelheiten
schilderte, wie er auf einer australischen Ranch Schafböcke
kastrierte. Errol Flynn mag nicht wie ein besonders
spirituelles Rollenideal aussehen, aber tatsächlich kommen
wir mit dem Archetypus des Höheren Selbst erstmals durch
Geschichten in Berührung, die von Helden, Weisen, Königen
und Königinnen, Propheten und Rettern handeln –
kurz, von Menschen, die in welcher Weise auch immer die
Grenzen dessen erweitern, was wir für »normal« erachten.

Tempelarbeit:
Beruhige deinen Geist und öffne dich der Weisheit des Unbewußten, indem du einen achtsamen Spaziergang machst oder für ein paar Minuten meditierst. Was waren deine Lieblingsfilme oder -bücher, als du ein Teenager warst? Wer waren deine Idole?
Welchen Teil deines sich entwickelnden Bewußtseins verkörperten
sie deiner Meinung nach? Mache dir ein paar Notizen.

Schreibe einen Kommentar