⚔️ Gedanken am 3. Dezember

Im Dezember zieht uns die Erdenergie einwärts, während
die »kulturelle Energie« uns zu Einkäufen und sonstigen
Vorbereitungen auf die Feiertage hinauszieht. Allenthalben
Hest und hört man vom Festtagsstreß, und ich habe mir
schon häufig gewünscht, jemand würde sämtliche Weihnachtsmänner
endlich nach Hause schicken, damit das Christuskind
leichter in unseren Herzen geboren werden könnte.
Jahrelang nannten mich meine Kinder eine Meckertante.
Trotzdem schaffen wir es in der Regel, Chanukka, Weihnachten
und Wintersonnenwende so zu feiern, daß genügend
Zeit für eine mehrwöchige innere Vorbereitung bleibt
und bedeutungsvolle Rituale möglich sind, die die Festtage
zu wahrhaft heiligen Tagen machen.

Tägliche Templerarbeit:
Jetzt ist der Augenblick gekommen, einen Zeitplan aufzustellen,
der genügend Raum läßt für Beschaulichkeit und
innere Einkehr, für Einkaufen und Kochen, für Besuche und
für Treffen mit Familienangehörigen und Freunden, mit
denen du freudige, bedeutungsvolle Festtagsrituale vorbereiten
kannst. Ohne eine sorgfältige Planung kann die Zeit
der Lichterfeste zu einem einzigen dunklen wochenlangen
Streß werden, zu einer Kette verpaßter Gelegenheiten zu
Freude und innerer Erweckung.
Verweile für ein paar Minuten im Gebet der Sammlung oder in
der Shamatha-Vipassana-Meditation. Nimm dir anschließend
einen Taschenkalender vor, und arbeite einen Zeitplan für die
kommenden Festtage aus.

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