Gedanken am 1. Mai

Der Maifeiertag ist ein weiterer Schwebepunkt des Medizinrades,
das uralte Fest Beltane, das auf halbem Wege zwischen
dem Frühlingsäquinoktium und der Sommersonnenwende
begangen wurde. Die Tage werden länger, verlocken die
Erde dazu, sich den lebenspendenden Eigenschaften der
Sonne zu öffnen und die verschiedensten Früchte hervorzubringen.
Beltane ist eine Feier der Fruchtbarkeit der Erde
und der Fruchtbarkeit unserer Seele. Es ist ein Aufruf zur
Dankbarkeit dafür, daß alles im Universum fortwährend neu
erschaffen wird – einschließlich uns selbst.

Tempelarbeit:
Großer Geist, ich beginne den Monat Mai mit einem innigen
Dank für das zunehmende Licht, das Leben aus meiner
Seele und aus der Erde hervorkommen läßt. Möge mein
Herz ein fruchtbarer Boden für das Keimen Deines Gottessamens
sein, auf daß ich meiner Familie, meiner Gemeinde
und allen Geschöpfen durch liebevollen Dienst möge nützen
können.
Schließe die Augen und atme ein paarmal loslassend durch. Finde
geduldig nach und nach in die innere Stille. Spüre das Aufwallen
der Lebenskraft, die in dieser Stille verborgen liegt. Meditiere über
die Lebenskraft in deinem Inneren.

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