✠ Blog des ALTEN SOUVERÄNEN TEMPLER ORDENS (ASTO) ✠

Gedanken am 19. Juli

In der Bergpredigt spricht Jesus sehr eindringlich über die
Gefahren, die es in sich birgt, »doppelherzig« zu sein und
eher der Eigenliebe des kleinen Ichs als dem Höheren Selbst
und dem Willen Gottes zu dienen:
Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. Das Auge ist
des Leibes Leuchte. Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein
ganzer Leib licht sein. Wenn aber dein Auge böse ist, so wird
dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir
ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!
– Matthäus 6, 21-23

Tempelarbeit:
Fahre damit fort, vor dem Einschlafen den vergangenen Tag an
dir vorüberziehen zu lassen. Handlungen, die dir selbst oder deinen
Lieben nützen, geschehen nicht notwendigerweise aus »Doppelherzigkeit
«. Wenn du dem Gott in deinem Inneren dienst, wirst
du automatisch Situationen schaffen, durch die sich auch dein
eigenes Leben verbessert, während du anderen dienst. Umgekehrt
gehen Handlungen, von denen andere profitieren, nicht notwendigerweise
aus einem ungeteilten Herzen hervor – dann nämlich
nicht, wenn sie Schuldgefühlen oder dem Bedürfnis entspringen,
gut dazustehen. Beende deine Tagesrückschau mit einem Dankgebet.

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